Heilpflanze: Bärentraube


Kann bei wiederkehrenden Blasenentzündungen helfen.

Die Bärentraube ist schon lange Teil der europäischen und alpinen Volksmedizin. Man verwendet die getrockneten Blätter der Bärentraube vor allem bei Harnwegsinfekten und Entzündungen der ableitenden Harnwege.

Bärentraubenblätter ersetzen keine antibiotische Therapie, wirken aber bei leichten Infektionen desinfizierend und können auch bei wiederkehrenden Blasenentzündungen eine sinnvolle Therapieoption sein. Studien zeigten zudem, dass Bärentraubenblättertee die Wirkung von Antibiotika verstärkt.

Für eine optimale Wirkung wird bis zu viermal täglich eine Tasse Tee mit jeweils 2,5 bis 3 g der getrockneten Blätter zubereitet und getrunken. Zusätzlich wird empfohlen viel Flüssigkeit zu trinken, um die desinfizierende Wirkung der Blätter mit einer Durchspülung der Harnwege zu unterstützen.

Vorsicht: Schwangere, Stillende und Kinder unter zwölf Jahren dürfen Bärentraubenblätter nicht verwenden.

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