Was ist bei der Tattoo-Pflege wichtig?


Mit der richtigen Pflege werden nicht nur Infektionen verhindert, sondern auch Narben und das Verblassen der Farbe.

Zum Schutz vor Infektionen werden frische Tätowierungen oft mit einer Folie abgedeckt. Tätowierer raten meist, diese nach wenigen Stunden wieder abzunehmen und das Tattoo zum ersten Mal zu reinigen. Diesen Rat sollte man beherzigen. Unter der Folie stauen sich Wärme und Feuchtigkeit, es entsteht eine feuchte Wundkammer. Die Wunde kann schlechter abheilen, und es besteht ein höheres Infektionsrisiko.
Für die erste Reinigung ist lauwarmes Wasser ausreichend. Anschließend kann die Haut mit einem fusselfreien Handtuch oder einem Stück Küchenrolle sanft getrocknet werden. Für die nächsten Reinigungen empfiehlt sich eine pH-neutrale Seife. Auf parfümierte oder reizende Zusätze sollte man vorerst verzichten.
Nach der Reinigung folgt die Pflege. Gut geeignet sind Dexpanthenol-haltige Salben, die mit sauberen Händen vorsichtig auf die tätowierte Haut aufgetragen werden. Die Creme unterstützt die Wundheilung und die Erneuerung des Gewebes. Zudem verhindert sie, dass das Wundsekret oder Schorf mit der Wundauflage verklebt und beim Verbandswechsel neue Wunden entstehen. Um Infektionen zu vermeiden, können auch antiseptisch wirkende Cremes empfohlen werden. Anschließend kann das frische Tattoo mit einem sterilen und luftdurchlässigen Verbandsmaterial abgedeckt werden. Es fängt das Wundsekret auf und schützt die empfindliche Stelle vor dem Kontakt mit Kleidung oder Berührungen.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.