Heilpflanzen: Der Meerrettich


Wirkt antimikrobiell und hilft bei Atem- und Harnwegsinfekten.

Viele kennen die Heilpflanze Meerrettich auch unter dem Namen Kren. In der Wurzel befinden sich scharf schmeckende Senfölderivate, die über antimikrobielle Eigenschaften verfügen. Das Besondere an diesen Substanzen ist, dass diese nicht nur gegen verschiedene Bakterien, sondern auch gegen diverse Viren und Pilze wirken.

Nach Aufnahme ausreichend hoher Mengen von Meerrettich werden die Senfölderivate über die Lunge abgeatmet und über die Harnwege ausgeschieden. Sinnvoll ist ein Einsatz demnach bei Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung sowie bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen.
Meerrettich eignet sich ausschließlich im frischen Zustand, als Frischpflanzenpresssaft oder in rasch verarbeiteten Fertigpräparaten.

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Kopfschuppen behandeln


Je nachdem, ob Sie unter trockenen und fettigen Kopfschuppen leiden, brauchen Sie ein anderes Produkt.

Von Kopfschuppen spricht man, wenn es zu einer Überproduktion der Hautzellen auf der Kopfhaut kommt. Mögliche Ursachen gibt es viele: trockene Heizungsluft, Allergien, Hormonschwankungen, Stress, zu viel Haarpflege. Es kann aber auch ein Symptom anderer Krankheiten sein (etwa Neurodermitis). Um Kopfschuppen langfristig loszuwerden, braucht es ein spezielles Shampoo. Je nachdem, ob Sie unter fettigen oder unter trockenen Schuppen leiden, wird Ihnen Ihr Apotheker ein geeignetes Produkt empfehlen.

Zur Unterscheidung: Bei trockenen Kopfschuppen ist die Kopfhaut trocken und die weißen Schuppen fallen problemlos aus dem Haar. Von fettigen Kopfschuppen spricht man, wenn die Kopfhaut ölig ist und die Kopfschuppen gelblich sind. Bei dieser Variante lassen sich die Schuppen nur schwer aus dem Haar entfernen.

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Erste Hilfe bei Halsschmerzen

Brennende Schmerzen im Hals-Rachenbereich sind oft das erste Anzeichen einer Erkältung.

Wer unter Halsschmerzen leidet, möchte schnell Linderung. Lutschtabletten mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Salbei, Menthol, Salz oder Isländisches Moos wirken desinfizierend und umgeben die entzündeten Schleimhäute mit einem beruhigenden Schutzfilm.

Lutschtabletten und Gurgellösungen entfalten ihre Wirkung im vorderen Mund- und Rachenbereich, in tiefere Regionen dringen die Wirkstoffe meist nicht oder nur in geringem Ausmaß vor. Bei Präparaten zum Einsprühen jedoch kann der Wirkstoff gut in das Entzündungsgebiet gelangen und dort Linderung verschaffen.

Am schnellsten wirken schmerzstillende Tabletten oder Säfte zum Einnehmen wie Paracetamol, Acetylsalicylsäure und Ibuprofen. Sie lindern Halsschmerzen rasch und über mehrere Stunden anhaltend.

Tipp: Ausreichendes Trinken beruhigt gereizte Schleimhäute. Ein Tee oder eine heiße Zitrone wärmt zusätzlich noch angenehm den Hals.

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Kopfläuse schnell loswerden

Konsequente Bekämpfung ist besonders wichtig.

Fast jede Familie trifft es irgendwann: das Kind bringt Kopfläusen aus dem Kindergarten oder der Volksschule mit. Häufigstes Anzeichen ist häufiges Kratzen am Kopf, da Läusestiche sehr stark jucken. Damit es zu keiner Infektion kommt und auch keine weiteren Menschen angesteckt werden, sollte den Läusen möglichst bald der Kampf angesagt werden.

Eine Kombination aus regelmäßigem Auskämmen und eines wirksamen Shampoos ist ideal. In der Apotheke erhalten Sie einen speziellen Läusekamm und Läusemittel.

Tipp: Kämme und Haarspangen werden am besten in 60 Grad heißem Seifenwasser gereinigt.

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Konzentriert ins neue Schuljahr

Mit voller Leistung in die Schule – mit einer gesunden Jause

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt zur Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bei und stärkt zudem das Immunsystem. Damit Schulkinder die besten Voraussetzungen haben, ist eine abwechslungsreiche und gesunde Jause empfehlenswert. Ideal sind komplexe Kohlenhydrate mit viel Gemüse und Obst. Als kleiner Zwischensnack sind Topfen oder ungesüßter Joghurt mit Nüssen ideal. Vollkornprodukte versorgen das Gehirn übrigens kontinuierlich mit Energie.

Besonders wichtig ist außerdem, dass Schulkinder ausreichend trinken. Ein Flüssigkeitsmangel wirkt sich nicht nur auf die Leistung und Konzentration aus, sondern kann auch die Infektanfälligkeit erhöhen, da Viren und Bakterien durch trockene Haut und Schleimhäute leichter in den Körper eindringen.

Bei häufigen Erkältungen, verminderter Konzentrationsfähigkeit oder Müdigkeit können Nahrungsergänzungsmittel Sinn machen. Lassen Sie sich dazu am besten in Ihrer Apotheke beraten.

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Hautpflege nach dem Sommer

Die Sonne verlangt unserer Haut einiges ab. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ein wenig Extra-Pflege.

Nach vielen Sonnenbädern und dem ein oder anderen Tag am Wasser fühlt sich die Haut häufig trocken an und spannt. Mitunter sieht man auch matt oder fahl aus oder es zeigen sich vermehrt Pigmentmale.

Wer schnelle und intensive Pflege braucht, greift am besten zu einem konzentrierten Serum. Es wird auf die gereinigte Haut aufgetragen und sanft eingeklopft. Durch seine besondere Konsistenz dringt ein Serum in tiefere Hautschichten ein. Anschließend folgt die gewohnte Pflege. Ein Serum wird am besten abends verwendet, da es die Haut über die Nacht am besten verwerten kann. Feuchtigkeitsmasken eigenen sich für einen schnellen Frische-Kick – das Hautbild wirkt sofort entspannter und glatter.

Tipp: Um die Sommerbräune möglichst lange zu erhalten, sind leistungsfähige Feuchtigkeitspflegen, zum Beispiel mit Hyaluronsäure, empfehlenswert.

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So halten Sie Gelsen fern

Mit ätherischen Ölen gegen Gelsen vorgehen

Gelsen mögen keine unangenehmen Gerüche. Vor allem ätherische Öle wie Eukalyptus-, Lavendel- oder Zitronellöl mögen die Blutsauger nicht. Da ätherische Öle aber hoch konzentriert sind, sollte man sie nie pur auf die Haut auftragen. Auf 100 ml Körperlotion oder Olivenöl kann man ca. 20 Tropfen ätherisches Öl verwenden. Um die Wirkung zu erhalten, sollte die Mischung regelmäßig erneuert werden. Tipp: Verwenden Sie nur hochwertige, naturreine ätherische Öle aus der Apotheke.

Aber Vorsicht bei Babys und Kleinkindern: Hier können ätherische Öle mit Menthol einen lebensbedrohlichen Stimmritzenkrampf auslösen. Schützen Sie die Kleinsten deshalb besser mit Textilien und verzichten Sie auf ätherisches Öl. Natürlichen Schutz bietet helle, weite und lange Bekleidung.

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Heilpflanzen: Ackerschachtelhalm

Fördert die Wundheilung und hilft bei leichten Harnwegsinfekten

Der Ackerschachtelhalm ist manchen vielleicht auch unter dem Namen Zinn- oder Scheuerkraut bekannt. Andere kennen ihn wiederum als Pferdeschwanz oder Katzenwedel. Die Heilpflanze findet bei leichten Infektionen der Harnwege Anwendung, da sie aufgrund ihres wassertreibenden Effekts zur Durchspülung der Harnwege geeignet ist. In der österreichischen Volksmedizin wird das Schachtelhalmkraut auch als wundheilungsförderndes und hautberuhigendes Mittel verwendet.

Da der Ackerschachtelhalm dem giftigen Sumpfschachtelhalm ähnelt und hier hohe Verwechslungsgefahr besteht, sollte man diesen besser nicht selbst sammeln. In der Apotheke erhalten Sie das Kraut bzw. dessen Konzentrat oder Extrakt in hochwertiger und geprüfter Qualität.

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Kreislaufprobleme wirksam bekämpfen

Warme Sommertemperaturen empfinden viele Menschen als belastend. Tipps für den Kreislauf.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, dem Kreislauf auf die Sprünge zu helfen. Versuchen Sie es doch einmal mit einem Kaltwasser-Armbad. Füllen Sie das Waschbecken mit kaltem Wasser und tauchen Sie die Arme beim Ausatmen so weit wie möglich und leicht verschränkt hinein. Lassen Sie das Wasser zwei Atemzüge lang ablaufen und tauchen Sie mit dem Ausatmen wieder die Arme hinein. Wiederholen Sie das fünfmal.

Bei einer Kreislaufschwäche kann man es auch mit einem Tee versuchen. Geeignet sind Ginseng, Weißdorn, grüner Tee und Liebstöckl. Lassen Sie sich am besten in der Apotheke beraten. Dort erhalten Sie auch bereits fertige Teemischungen, die den Kreislauf ankurbeln.

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Das hilft bei Reizmagen

Bei Reizmagen richtet sich die Therapie nach den Symptomen.

Wenn man von einem Reizmagen spricht, meint man damit eine Störung der Magenfunktion, die nicht auf andere körperliche Ursachen zurückzuführen ist. Es ist also nicht der Magen beschädigt, sondern seine Funktion. Die Symptome sind von Mensch zu Mensch verschieden, zum Beispiel treten Völlegefühl, Druck und Schmerzen in der Magengegend, Sodbrennen und manchmal auch Übelkeit auf. Die Beschwerden halten Tage bis Wochen an und kehren immer wieder zurück.

Die Therapie richtet sich nach den Symptomen. So sind in der Apotheke zum Beispiel pflanzliche Mittel erhältlich, die krampflösend und beruhigend auf den Magen wirken. Häufig sind hier Kamille, Melisse, Bitterorangenschale, Pfefferminzblätter, Angelikawurzel, Wermutkraut, Minz- oder Thymianöl enthalten. Viele empfinden auch eine Wärmflasche am Oberbauch als angenehm. Zudem sollten Betroffene auf fettes und scharfes Essen verzichten, und auf viele kleine Mahlzeiten setzen. Schlägt die Selbstbehandlung aber nicht an, sollte man sich ärztlichen Rat holen.

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