Heilpflanzen: Mutterkraut


Mutterkraut wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und antimikrobiell und hilft bei Migräne.

Etwa zehn Prozent der Bevölkerung sind von Migräne betroffen – Frauen deutlich häufiger als Männer. Ausgelöst bzw. verstärkt wird Migräne von verschiedenen Faktoren. Dazu gehören Hormonschwankungen, Stress oder Wetterumschwünge.
In mehreren so genannten Doppelblindstudien zeigte Mutterkraut (Tanacetum parthenium) bei Migränepatienten eine gute Wirksamkeit. Bei regelmäßiger Einnahme konnten die Anzahl und die Schwere der Migräneanfälle deutlich gemildert werden. Außerdem kam es zu einer Verbesserung der Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Schwindel und Erbrechen.
Mutterkraut wird für gewöhnlich als Tee oder als standardisiertes Fertigpräparat eingenommen. Lassen Sie sich zur Art, Dosierung und Dauer der Einnahme am besten in Ihrer Apotheke beraten. Bei einer Allergie gegen Korbblütler sollte man aber besser auf Mutterkraut verzichten.

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Was ist bei der Tattoo-Pflege wichtig?


Mit der richtigen Pflege werden nicht nur Infektionen verhindert, sondern auch Narben und das Verblassen der Farbe.

Zum Schutz vor Infektionen werden frische Tätowierungen oft mit einer Folie abgedeckt. Tätowierer raten meist, diese nach wenigen Stunden wieder abzunehmen und das Tattoo zum ersten Mal zu reinigen. Diesen Rat sollte man beherzigen. Unter der Folie stauen sich Wärme und Feuchtigkeit, es entsteht eine feuchte Wundkammer. Die Wunde kann schlechter abheilen, und es besteht ein höheres Infektionsrisiko.
Für die erste Reinigung ist lauwarmes Wasser ausreichend. Anschließend kann die Haut mit einem fusselfreien Handtuch oder einem Stück Küchenrolle sanft getrocknet werden. Für die nächsten Reinigungen empfiehlt sich eine pH-neutrale Seife. Auf parfümierte oder reizende Zusätze sollte man vorerst verzichten.
Nach der Reinigung folgt die Pflege. Gut geeignet sind Dexpanthenol-haltige Salben, die mit sauberen Händen vorsichtig auf die tätowierte Haut aufgetragen werden. Die Creme unterstützt die Wundheilung und die Erneuerung des Gewebes. Zudem verhindert sie, dass das Wundsekret oder Schorf mit der Wundauflage verklebt und beim Verbandswechsel neue Wunden entstehen. Um Infektionen zu vermeiden, können auch antiseptisch wirkende Cremes empfohlen werden. Anschließend kann das frische Tattoo mit einem sterilen und luftdurchlässigen Verbandsmaterial abgedeckt werden. Es fängt das Wundsekret auf und schützt die empfindliche Stelle vor dem Kontakt mit Kleidung oder Berührungen.

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Heilpflanzen: Quendel


Hilfreich bei verschleimten Atemwegen und bei Muskelverspannungen.

In der europäischen Volksmedizin galt Quendel lange Zeit als wichtiges Heilmittel in der Frauenheilkunde, als Beruhigungsmittel und als Heilmittel bei Hauterkrankungen. Zumindest seit dem 16. Jahrhundert ist auch die Verwendung als Hustenmittel belegbar.

Wirkstoff des Quendels ist vor allem das aromatisch riechende ätherische Öl. Dieses wirkt in erster Linie schleim- und krampflösend, weshalb sich ein Tee oder ein Hustensirup hervorragend bei verschleimten Atemwegen und leichten krampfhaften Hustenattacken eignen.
Neben dem Tee lässt sich aus Quendel auch ein Badezusatz und ein alkoholisches Einreibemittel herstellen. Diese wirken an der Haut durchblutungsfördernd und bessern Muskelbeschwerden wie Muskelverspannungen oder -kater.

Außerdem bewirkt die ebenfalls im Quendel enthaltene Rosmarinsäure entzündungshemmende Effekte, wodurch diese auch leicht schmerzstillend wirken.
Quendel gilt als sehr gut verträglich, relevante Nebenwirkungen sind in der üblichen Tagesdosierung nicht zu erwarten.

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Ursachen für Mundgeruch

Schlechter Atem kann verschiedene Ursachen haben.

Um Mundgeruch loszuwerden, sollte man sich auf die Suche nach der Ursache begeben. Man unterscheidet zwischen kurzfristig riechbarem Atem, zum Beispiel nach dem Verzehr von Knoblauch, und länger anhaltendem Mundgeruch. In der Mehrzahl der Fälle liegt die Ursache für schlechten Atem in der Mundhöhle. Seltener ist der Nasen-Rachen-Raum beteiligt und nur sehr selten sind Faktoren im Gastrointestinaltrakt dafür verantwortlich.

Orale Ursachen:

  • mangelnde Mundpflege (Zahnbelag) oder Zungenhygiene
  • schlechter Gebisszustand (Karies, offene Wurzelkanäle, Zahnfleischtaschen etc.)
  • Abszesse im Mund
  • unzureichende Prothesenpflege
  • Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis)
  • andere Infektionen der Mundhöhle (z.B. Pilzinfektionen)

Nicht orale Ursachen:

  • Allgemeinerkrankungen (z. B. Infektionen der oberen Atemwege, Diabetes, Reflux-Erkrankungen, Nierenversagen, schwere Lebererkrankungen)
  • Divertikel im Magen-Darm-Trakt
  • Einnahme bestimmter Medikamente, die die Speichelfließrate reduzieren wie z. B. Eisenersatzpräparate, Anticholinergika, Antidepressiva, Antihypertensiva, Bisphosphonate etc.

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Heilpflanzen: Salbei


Bei Halsschmerzen, Aphten und Schweißausbrüchen

Salbei zählt aufgrund seiner vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Heilpflanzen Europas. Das enthaltene ätherische Öl und die Gerbstoffe mindern Entzündungen und fördern deren schnelle Abheilung. Besonders die Gerbstoffe führen zu einer Reizlinderung an den Schleimhäuten. Daher empfehlen sich Zubereitungen mit dieser Heilpflanze bei Halsschmerzen, Zahnfleischentzündungen und Aphten im Mund. Mehrmals täglich gegurgelt führt Salbeitee zu einer deutlichen Verbesserung entzündeter und schmerzhafter Schleimhäute im Hals- und Rachenbereich.

Weitere mögliche Einsatzgebiete sind Verdauungsbeschwerden und Blähungen, da Salbei die Produktion von Magensäften anregt. Nicht zuletzt können Salbei-Zubereitungen auch bei aufsteigenden Wärmegefühlen, übermäßigem Schwitzen und nächtlichen Schweißausbrüchen helfen. In der Apotheke gibt es neben Salbei-Blättern auch eine Auswahl an Salbei-Präparaten, z. B. Kapseln, Tabletten, Tropfen oder Tee.

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Wie verwendet man Nasenspray richtig?


Und wie sich die Produkte unterscheiden.

Nasentropfen und -sprays auf Basis von Meerwasser, Hyaluronsäure oder Kochsalzlösungen dienen zur Befeuchtung und Reinigung der Nasenschleimhaut oder zur Entfernung von Krusten und Borken, wie sie etwa nach Nasenoperationen, bei starkem Schnupfen oder bei Allergien auftreten können.

Nasentropfen und -sprays mit abschwellender Wirkung kommen bei normalem Schnupfen zum Einsatz, sind aber nicht für die Behandlung allergischer Reaktionen geeignet. Außerdem sollte man hier beachten, diese Mittel nicht länger als eine Woche bis maximal zehn Tage anzuwenden, da sonst rasch ein Gewöhnungseffekt oder gar eine Abhängigkeit entsteht. Man spricht dann von einem „Arzneimittelschnupfen“.

Nasentropfen und –sprays sollten immer nur von einem Familienmitglied verwendet werden, um eine Keimübertragung zu vermeiden.

Wie verwendet man Nasenspray richtig?

  • Nach dem Abnehmen der Schutzkappe wird der Adapter in das Nasenloch eingeführt.
  • Drücken Sie auf die Sprühvorrichtung, während Sie durch die Nase einatmen. Anschließend wird der Vorgang beim anderen Nasenloch wiederholt.
  • Wischen Sie die Sprühvorrichtung mit einem sauberen Tuch ab, bevor sie wieder mit der Schutzkappe verschlossen wird.
  • Da der Wirkstoff mit dem Sprühstoff fein verteilt wird, kann er nicht so leicht in den Rachen fließen.

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Tipps für weniger Stress


Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Stressreduktion.

Bei ständigem Stress sollte man sowohl die Lebens- als auch die Arbeitsbedingungen überdenken und versuchen diese zu verbessern. Darüber hinaus bieten sich verschiedene Möglichkeiten zur Stressreduktion an:
Damit sich unsere Psyche von einem anstrengenden Tag erholen kann, sind regelmäßige Entspannungspausen notwendig. Je nach Typ und Tagesverfassung helfen aktive oder passive Beschäftigungen zu neuer Kraft. In der Apotheke sind unterstützende Arzneipflanzen(-Präparate) und pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

Was hilft?

  • Magnesium ist ein Anti-Stress-Mineral, aber auch Aminosäuren wie L-Tyrosin helfen.
  • Rosenwurz und Passionsblumenkraut unterstützen bei Stress.
  • Belohnen Sie sich bei Stress nicht mit „süß, salzig und fett“ – dies ist kontraproduktiv. Besser: eine gesunde, Omega 3-reiche und kohlenhydratarme Ernährung.
  • Bewegen Sie sich: Vor allem moderate Bewegung entspannt – Auspowern bewirkt das Gegenteil.
  • Verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin.

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Pflege für graues Haar


Mit zunehmendem Alter verändern sich die Haare. Das wirkt sich auch auf die Pflegeroutine aus.

Graues Haar hat andere Bedürfnisse. Das spielt schon beim Haare waschen eine Rolle. Feine, empfindliche Haare brauchen milde Präparate, die dem Haar mehr Volumen verleihen. Hierfür eignen sich zum Beispiel keratinhaltige Produkte. Sie wirken dem körpereigenen Keratinverlust entgegen und stärken die Haarstruktur. Shampoos mit Malvenextrakt reinigen sanft, wirken reizmildernd und schützen damit das Haar. Für eine Extraportion Glanz lassen Sie am Ende der Wäsche einen Schwall kaltes Wasser über die Haare laufen.
Zeigt sich ein gelblicher Schimmer im Haar, kommen Silbershampoos zum Einsatz. Sie enthalten blaue und violette Farbpigmente und heben den Gelbstich auf. Diese Shampoos sind aber nicht für den täglichen Gebrauch geeignet. Bei zu häufiger Nutzung bekommt das Haar einen lila-blauen Farbton. Eine natürliche Alternative bieten Haarspülungen mit Salbei. Sie sollen bei regelmäßiger Anwendung ebenfalls gelblichen Verfärbungen vorbeugen.

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Heilpflanzen: Kamille


Kamille hilft gegen Entzündungen.

In erster Linie wirken Kamillenblüten entzündungshemmend und krampflösend. Da sie sehr mild wirken, eignen sie sich auch für Kinder.

  • Kamillenblüten helfen bei Gastritis und krampfartigen Schmerzen im Magen-Darm-Bereich.
  • Kamillenblüten eignen sich auch zur Behandlung akuter Entzündungen im Mund- und Rachenraum.
  • Inhalationen mit Kamillenblüten helfen darüber hinaus auch bei Stirn- und Nasennebenhöhlenentzündungen.
  • Sitzbäder sind bei entzündlichen Erkrankungen des Anal- und Genitalbereichs – wie Hämorrhoiden und bei Menstruationsbeschwerden – sinnvoll.
  • Da Kamillenblüten auch das Wachstum bestimmter Bakterien und Pilze hemmen, werden diese gemeinsam mit Eichenrindenbädern zur Wundheilung verwendet.

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