Handekzeme müssen nicht sein

Sie sind gut behandelbar und man kann ihnen vorbeugen.  

Mit trockener, rauer, möglicherweise auch schuppender Haut an den Händen muss man sich nicht einfach zufriedengeben. Betroffene haben meist einen hohen Leidensdruck: starker Juckreiz, schmerzhafte Hautrisse und unangenehme Entzündungen können den Alltag zur Qual werden lassen.

Um ein Handekzem langfristig in den Griff zu bekommen, sollte der erste Gang zum Hautarzt führen. Dieser kann beim akuten Ekzem zum Beispiel bestimmte Salben verordnen. Vorbeugend sind spezielle Hautschutzcremen aus der Apotheke zu empfehlen, die dauerhaft in die tägliche Pflege integriert werden und die Haut Tag für Tag stärken und schützen.

Als Hauptursachen für Handekzeme gelten unter anderem langes und häufiges Tragen von Schutzhandschuhen, häufiger Kontakt mit Wasser, Seife und/oder Reinigungsmitteln, direkter Kontakt mit Säuren und Laugen, aber auch Druck und Belastung beim handwerklichen Arbeiten.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Heilpflanzen beim Harnwegsinfekt

Eine beginnende Blasenentzündung kann man oft gut mit natürlichen Mitteln behandeln.

Ein Harnwegsinfekt macht sich durch Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, häufigen Harndrang und Schmerzen im Unterleib bemerkbar. Es gibt eine ganze Reihe an Heilpflanzen, welche die Symptome lindern und die Leidensdauer verkürzen können.

So hat zum Beispiel die Bärentraube desinfizierende Eigenschaften und kann bei wiederkehrenden Blasenentzündungen eine sinnvolle Therapieoption sein. Sie sollte aber nicht länger als eine Woche durchgängig und nicht häufiger als fünf Mal pro Jahr angewendet werden.

Rosmarin, Tausendgüldenkraut und Liebstöckl wirken gemeinsam schmerzlindernd, krampflösend, harntreibend und entzündungshemmend. In der Apotheke ist ein Kombinationspräparat erhältlich.

Harntreibend und deshalb ideal zum Ausspülen von Bakterien aus den Harnwegen sind zum Beispiel der Ackerschachtelhalm, die Goldrute oder der Hauhechel. Bei Letzterem wird vermutet, dass er auch das Bakterienwachstum hemmen kann.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Die Kraft von Thermalwasser

Ein Besuch in einer Therme ist nicht nur entspannend, sondern kann auch gesundheitsfördernd sein.

Als Thermalwasser gelten alle Quellen, deren Temperatur von Natur aus am Austrittsort mehr als 20 °C beträgt. Natürliche Heilwässer können aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung in unterschiedliche Gruppen – eisenhaltige, jodhaltige, schwefelhaltige, radonhaltige, kohlensäurehaltige Wässer – eingeteilt werden.

Je nach Inhaltsstoffen gibt es unterschiedliche Indikationen. So werden Schwefelquellen besonders im rheumatischen Formenkreis, bei Neuralgien und bei Schuppenflechte verwendet.

Jodsole verbessert die Fließeigenschaft des Blutes, wirkt schleimlösend, befreit die Atemwege und wirkt auf die Haut entzündungshemmend.

Sulfatwässer enthalten natürliche Schwefelverbindungen mit Natrium, Magnesium, Kalzium und Eisen. Sie werden sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet und eignen sich ebenso für Trinkkuren. Besonders bei Magen- und Darmerkrankungen können gute Erfolge erzielt werden.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Heilpflanzen: Der Meerrettich


Wirkt antimikrobiell und hilft bei Atem- und Harnwegsinfekten.

Viele kennen die Heilpflanze Meerrettich auch unter dem Namen Kren. In der Wurzel befinden sich scharf schmeckende Senfölderivate, die über antimikrobielle Eigenschaften verfügen. Das Besondere an diesen Substanzen ist, dass diese nicht nur gegen verschiedene Bakterien, sondern auch gegen diverse Viren und Pilze wirken.

Nach Aufnahme ausreichend hoher Mengen von Meerrettich werden die Senfölderivate über die Lunge abgeatmet und über die Harnwege ausgeschieden. Sinnvoll ist ein Einsatz demnach bei Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung sowie bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen.
Meerrettich eignet sich ausschließlich im frischen Zustand, als Frischpflanzenpresssaft oder in rasch verarbeiteten Fertigpräparaten.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Kopfschuppen behandeln


Je nachdem, ob Sie unter trockenen und fettigen Kopfschuppen leiden, brauchen Sie ein anderes Produkt.

Von Kopfschuppen spricht man, wenn es zu einer Überproduktion der Hautzellen auf der Kopfhaut kommt. Mögliche Ursachen gibt es viele: trockene Heizungsluft, Allergien, Hormonschwankungen, Stress, zu viel Haarpflege. Es kann aber auch ein Symptom anderer Krankheiten sein (etwa Neurodermitis). Um Kopfschuppen langfristig loszuwerden, braucht es ein spezielles Shampoo. Je nachdem, ob Sie unter fettigen oder unter trockenen Schuppen leiden, wird Ihnen Ihr Apotheker ein geeignetes Produkt empfehlen.

Zur Unterscheidung: Bei trockenen Kopfschuppen ist die Kopfhaut trocken und die weißen Schuppen fallen problemlos aus dem Haar. Von fettigen Kopfschuppen spricht man, wenn die Kopfhaut ölig ist und die Kopfschuppen gelblich sind. Bei dieser Variante lassen sich die Schuppen nur schwer aus dem Haar entfernen.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Erste Hilfe bei Halsschmerzen

Brennende Schmerzen im Hals-Rachenbereich sind oft das erste Anzeichen einer Erkältung.

Wer unter Halsschmerzen leidet, möchte schnell Linderung. Lutschtabletten mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Salbei, Menthol, Salz oder Isländisches Moos wirken desinfizierend und umgeben die entzündeten Schleimhäute mit einem beruhigenden Schutzfilm.

Lutschtabletten und Gurgellösungen entfalten ihre Wirkung im vorderen Mund- und Rachenbereich, in tiefere Regionen dringen die Wirkstoffe meist nicht oder nur in geringem Ausmaß vor. Bei Präparaten zum Einsprühen jedoch kann der Wirkstoff gut in das Entzündungsgebiet gelangen und dort Linderung verschaffen.

Am schnellsten wirken schmerzstillende Tabletten oder Säfte zum Einnehmen wie Paracetamol, Acetylsalicylsäure und Ibuprofen. Sie lindern Halsschmerzen rasch und über mehrere Stunden anhaltend.

Tipp: Ausreichendes Trinken beruhigt gereizte Schleimhäute. Ein Tee oder eine heiße Zitrone wärmt zusätzlich noch angenehm den Hals.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Kopfläuse schnell loswerden

Konsequente Bekämpfung ist besonders wichtig.

Fast jede Familie trifft es irgendwann: das Kind bringt Kopfläusen aus dem Kindergarten oder der Volksschule mit. Häufigstes Anzeichen ist häufiges Kratzen am Kopf, da Läusestiche sehr stark jucken. Damit es zu keiner Infektion kommt und auch keine weiteren Menschen angesteckt werden, sollte den Läusen möglichst bald der Kampf angesagt werden.

Eine Kombination aus regelmäßigem Auskämmen und eines wirksamen Shampoos ist ideal. In der Apotheke erhalten Sie einen speziellen Läusekamm und Läusemittel.

Tipp: Kämme und Haarspangen werden am besten in 60 Grad heißem Seifenwasser gereinigt.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Konzentriert ins neue Schuljahr

Mit voller Leistung in die Schule – mit einer gesunden Jause

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt zur Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bei und stärkt zudem das Immunsystem. Damit Schulkinder die besten Voraussetzungen haben, ist eine abwechslungsreiche und gesunde Jause empfehlenswert. Ideal sind komplexe Kohlenhydrate mit viel Gemüse und Obst. Als kleiner Zwischensnack sind Topfen oder ungesüßter Joghurt mit Nüssen ideal. Vollkornprodukte versorgen das Gehirn übrigens kontinuierlich mit Energie.

Besonders wichtig ist außerdem, dass Schulkinder ausreichend trinken. Ein Flüssigkeitsmangel wirkt sich nicht nur auf die Leistung und Konzentration aus, sondern kann auch die Infektanfälligkeit erhöhen, da Viren und Bakterien durch trockene Haut und Schleimhäute leichter in den Körper eindringen.

Bei häufigen Erkältungen, verminderter Konzentrationsfähigkeit oder Müdigkeit können Nahrungsergänzungsmittel Sinn machen. Lassen Sie sich dazu am besten in Ihrer Apotheke beraten.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Hautpflege nach dem Sommer

Die Sonne verlangt unserer Haut einiges ab. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ein wenig Extra-Pflege.

Nach vielen Sonnenbädern und dem ein oder anderen Tag am Wasser fühlt sich die Haut häufig trocken an und spannt. Mitunter sieht man auch matt oder fahl aus oder es zeigen sich vermehrt Pigmentmale.

Wer schnelle und intensive Pflege braucht, greift am besten zu einem konzentrierten Serum. Es wird auf die gereinigte Haut aufgetragen und sanft eingeklopft. Durch seine besondere Konsistenz dringt ein Serum in tiefere Hautschichten ein. Anschließend folgt die gewohnte Pflege. Ein Serum wird am besten abends verwendet, da es die Haut über die Nacht am besten verwerten kann. Feuchtigkeitsmasken eigenen sich für einen schnellen Frische-Kick – das Hautbild wirkt sofort entspannter und glatter.

Tipp: Um die Sommerbräune möglichst lange zu erhalten, sind leistungsfähige Feuchtigkeitspflegen, zum Beispiel mit Hyaluronsäure, empfehlenswert.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.