Was ist Zöliakie?


Bei gesicherter Diagnose hilft nur eine Ernährungsumstellung.

Zöliakie ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung mit Merkmalen einer Allergie und einer Autoimmunerkankung. Die Betroffenen leiden unter einer Gluten-Unverträglichkeit. Die Symptome sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausgeprägt. Möglich sind Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfe, Eisenmangel, Krankheitsgefühl, Schlaflosigkeit, chronische Müdigkeit, Nervosität, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe oder Gewichtsverlust.

Bisher ist Zöliakie nicht heilbar. Betroffene können nur durch lebenslange glutenfreie Ernährung eine Symptomfreiheit erreichen. Mit einer Glutenkarenz sollte man aber nur beginnen, wenn eine eindeutige ärztliche Diagnose vorliegt. Gesunde Menschen profitieren nicht von einer glutenfreien Ernährung.

Unsere besten Tipps:

  • Lagern Sie Lebensmittel mit und ohne Gluten getrennt voneinander, um Verwechslungen oder Kontaminationen zu vermeiden.
  • Bei Verdacht kann das Führen eines Ernährungs- und Symptomtagebuchs sinnvoll sein.
  • Beginnen Sie erst mit einer Diät, wenn eine gesicherte Diagnose vorliegt.
  • Achten Sie beim Einkaufen auf das Glutenfrei-Symbol auf Produkten.

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Heilpflanzen: Leinsamen


Sie helfen bei Verstopfung, Sodbrennen und Magenschleimhautentzündung.

Leinsamen enthalten Ballaststoffe und regen auf sanfte Weise die Darmtätigkeit an. Deshalb eignen sie sich besonders als mildes Abführmittel bei Verstopfung. Als sinnvoll werden Leinsamen auch bei durch Abführmittelmissbrauch geschädigtem Darm und bei Reizdarm angesehen.

Man kann Leinsamen über einen längeren Zeitraum einnehmen. Die empfohlene Tagesdosierung liegt bei zwei- bis dreimal täglich ein bis zwei Esslöffel ganze Leinsamen mit einem Glas Wasser. Idealerweise nimmt man diese zwischen den Mahlzeiten ein. Der Wirkeintritt erfolgt nach zwei bis drei Tagen.

Davon abgesehen eignen sich Leinsamen auch bei Sodbrennen und Magenschleimhautentzündung. Dafür muss man sie aber zuerst in Wasser quellen lassen und dann einnehmen.

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Was tun bei Ohrenschmerzen?


Das äußere Ohr kann gut in Eigenregie behandelt werden, beim Innenohr muss aber der Arzt ran.

Bei Ohrenschmerzen ist es zunächst wichtig zu klären, ob das innere oder das äußere Ohr betroffen ist. Drücken Sie auf jenen Teil der Ohrmuschel, mit dem man bei starkem Lärm den Gehörgang verschließen kann. Verstärkt sich dabei der Schmerz, liegt eine Otitis externa vor. Fehlt dieser Effekt, handelt es sich möglicherweise um eine Mittelohrentzündung, die ärztlich behandelt werden sollte. Vor allem bei Kindern ist es oft nicht eindeutig, welcher Teil des Ohrs weh tut. Ein Arzt kann das am besten beurteilen.

Während das äußere Ohr ganz gut in Eigenregie behandelt werden kann, ist eine Selbstbehandlung des Mittel- und Innenohrs keine gute Idee. Es besteht die Gefahr, sich das Trommelfell zu verletzen. Gehen Sie deshalb besser zum Arzt.

Den äußeren Gehörgang kann man leicht selbst behandeln. In der Apotheke sind einige rezeptfreie Ohrenpräparate erhältlich. Homöopathische Ohrentropfen auf Basis von verdünntem Alkohol oder mit Glycerin haben außer der entzündungsdämpfenden homöopathischen Wirkung noch einen Reinigungseffekt. Antibiotische Tropfen bleiben dem Arzt vorbehalten.

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Symptome bei Magnesiummangel


Und welche Ursachen zu einem Mangel führen können.

Im Normalfall wird der Magnesium-Bedarf durch unsere Ernährung gedeckt. Viel davon steckt zum Beispiel in Nüssen, grünem Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Fisch, Beeren, dunkler Schokolade, Milch und Milchprodukten.

Ein Magnesiummangel kann auftreten, wenn man sich einseitig ernährt, der Körper Magnesium nicht gut aufnehmen kann (z. B. aufgrund von Magen-Darm-Erkrankungen wie Morbus Crohn) oder zu viel Magnesium ausgeschieden wird (z. B. wegen Alkoholkrankheit oder übermäßigem Schwitzen).

Auf einen Mangel an Magnesium können sehr viele Symptome hindeuten: Krämpfe in Waden oder anderen Körperteilen, Schwindel, Benommenheit, Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, Migräne, Angst, Nervosität, Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Menstruationsbeschwerden oder ein Taubheitsgefühl in den Händen.

Ergänzendes Magnesium sollte nur in Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Die empfohlene Zufuhr pro Tag liegt bei Erwachsenen im deutschsprachigen Raum bei 300 bis 400 mg Magnesium pro Tag.

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Antikörper-Bestimmung

Ab sofort bieten wir auch die Bestimmung des Corona-Antikörpertiters¹ und des Vitamin D3-Spiegels² an. Gemessen wird mithilfe des modernen Immunfluoreszenz-Analysegeräts Getein1100; für die Messung genügen ein paar Blutstropfen, und das Ergebnis liegt nach 15 Minuten vor.


¹ SARS-CoV2 neutralisierende Antikörper
² 25(OH)-Vitamin D3; Calcidiol

Erholung nach dem Sport


Warum unser Körper Zeit für Regeneration braucht

Sport und Erholung gehen Hand in Hand. Nach der körperlichen Belastung braucht der Körper Erholungsphasen, um sich zu regenerieren. Überanstrengen wir unseren Körper und gönnen ihm nicht genügend Ruhe, kann sich das nicht nur auf die körperliche Leistungsfähigkeit auswirken. Es kann auch zu einer schlechten Immunfunktion, neurologischen Veränderungen, hormonellen Störungen oder gar zu einer Depression führen.

Damit ist nicht gemeint, dass man bloß herumsitzen soll. Vielmehr stehen eine gute Ernährung, ausreichend Schlaf, aktives Mobilisieren und sogar andere Erholungstechniken wie Saunieren oder Kontrastduschen im Vordergrund. Der Körper profitiert auch von aktiver Erholung wie zum Beispiel von entspanntem Schwimmen, Radfahren oder Laufen. Dazu zählt auch, dass man einen anstrengenden Lauf mit lockerem Auslaufen beendet.

Die Art und Dauer der benötigten Erholung hängt nicht nur davon ab, wie hart oder wie lange wir trainiert haben. Sie hängt auch von externen Faktoren wie der Ernährung, Stress, Gesundheit und vielem mehr ab. Unterschiedliche Bedingungen – sowohl geistige als auch körperliche – erfordern unterschiedliche Methoden der Genesung, um gesund zu bleiben.

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Heilpflanze: Bärentraube


Kann bei wiederkehrenden Blasenentzündungen helfen.

Die Bärentraube ist schon lange Teil der europäischen und alpinen Volksmedizin. Man verwendet die getrockneten Blätter der Bärentraube vor allem bei Harnwegsinfekten und Entzündungen der ableitenden Harnwege.

Bärentraubenblätter ersetzen keine antibiotische Therapie, wirken aber bei leichten Infektionen desinfizierend und können auch bei wiederkehrenden Blasenentzündungen eine sinnvolle Therapieoption sein. Studien zeigten zudem, dass Bärentraubenblättertee die Wirkung von Antibiotika verstärkt.

Für eine optimale Wirkung wird bis zu viermal täglich eine Tasse Tee mit jeweils 2,5 bis 3 g der getrockneten Blätter zubereitet und getrunken. Zusätzlich wird empfohlen viel Flüssigkeit zu trinken, um die desinfizierende Wirkung der Blätter mit einer Durchspülung der Harnwege zu unterstützen.

Vorsicht: Schwangere, Stillende und Kinder unter zwölf Jahren dürfen Bärentraubenblätter nicht verwenden.

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Sommerteint verlängern


Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks lässt sich die Sommerbräune verlängern.

Damit der frische Sommerteint möglichst lange anhält, ist es wichtig, sich möglichst schonend zu sonnen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Im Schatten bräunt man zwar langsamer, dafür aber nachhaltiger und gleichmäßiger.

Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor sorgen ebenfalls für sanftere Bräune, die länger hält, weil die Haut weniger austrocknet und Entzündungen vorgebeugt werden. Es gibt auch eigene Sonnenschutzmittel, die Bräunungsverstärker bzw. –beschleuniger enthalten. Häufig sind das Extrakte von grünen Walnüssen, die mit der Hornschicht der Haut reagieren.

Gebräunte Haut profitiert von einer umfassenden After-Sun-Pflege: Beim Duschen werden die Reste von Sonnenschutzmitteln, Chlor, etc. entfernt. Spezielle After-Sun-Duschgele spenden zusätzlich Feuchtigkeit, welche gebräunte Haut besonders braucht. Nach der Dusche führt eine After-Sun-Lotion oder ein After-Sun-Gel der Haut Fett und Feuchtigkeit zu.

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Tschüss Muskelkater!


Mit diesen Tipps werden Sie den Muskelkater schnell wieder los.

Ein Muskelkater klingt normalerweise nach wenigen Tagen von selbst ab. Die Schmerzen kann man zum Glück lindern. Bis sich die überstrapazierten Muskelfasern erholt haben, ist allerdings Schonung angesagt.

Stattdessen ist alles erlaubt, was dem Körper bei der Wiederherstellung hilft. Also: besser nur spazieren gehen, statt weiter zu trainieren. Die Symptome lindern Wärmebehandlungen wie zum Beispiel warme Bäder, Wärmepflaster und Infrarotbestrahlung. Eine Behandlung mit Schmerzmitteln ist bei einem klassischen Muskelkater nicht notwendig.

Dehnen stellt übrigens weder einen Schutz vor Muskelkater dar, noch hilft es bei der Regeneration, weil dadurch weiter an den bereits in Mitleidenschaft gezogenen Strukturen gezerrt wird. Auch eine klassische Massage ist in einem solchen Zustand eher kontraproduktiv: Sie dehnt das Gewebe ebenfalls, wodurch die Fasern abermals strapaziert werden.

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