Heilpflanzen: Salbei


Bei Halsschmerzen, Aphten und Schweißausbrüchen

Salbei zählt aufgrund seiner vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Heilpflanzen Europas. Das enthaltene ätherische Öl und die Gerbstoffe mindern Entzündungen und fördern deren schnelle Abheilung. Besonders die Gerbstoffe führen zu einer Reizlinderung an den Schleimhäuten. Daher empfehlen sich Zubereitungen mit dieser Heilpflanze bei Halsschmerzen, Zahnfleischentzündungen und Aphten im Mund. Mehrmals täglich gegurgelt führt Salbeitee zu einer deutlichen Verbesserung entzündeter und schmerzhafter Schleimhäute im Hals- und Rachenbereich.

Weitere mögliche Einsatzgebiete sind Verdauungsbeschwerden und Blähungen, da Salbei die Produktion von Magensäften anregt. Nicht zuletzt können Salbei-Zubereitungen auch bei aufsteigenden Wärmegefühlen, übermäßigem Schwitzen und nächtlichen Schweißausbrüchen helfen. In der Apotheke gibt es neben Salbei-Blättern auch eine Auswahl an Salbei-Präparaten, z. B. Kapseln, Tabletten, Tropfen oder Tee.

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Wie verwendet man Nasenspray richtig?


Und wie sich die Produkte unterscheiden.

Nasentropfen und -sprays auf Basis von Meerwasser, Hyaluronsäure oder Kochsalzlösungen dienen zur Befeuchtung und Reinigung der Nasenschleimhaut oder zur Entfernung von Krusten und Borken, wie sie etwa nach Nasenoperationen, bei starkem Schnupfen oder bei Allergien auftreten können.

Nasentropfen und -sprays mit abschwellender Wirkung kommen bei normalem Schnupfen zum Einsatz, sind aber nicht für die Behandlung allergischer Reaktionen geeignet. Außerdem sollte man hier beachten, diese Mittel nicht länger als eine Woche bis maximal zehn Tage anzuwenden, da sonst rasch ein Gewöhnungseffekt oder gar eine Abhängigkeit entsteht. Man spricht dann von einem „Arzneimittelschnupfen“.

Nasentropfen und –sprays sollten immer nur von einem Familienmitglied verwendet werden, um eine Keimübertragung zu vermeiden.

Wie verwendet man Nasenspray richtig?

  • Nach dem Abnehmen der Schutzkappe wird der Adapter in das Nasenloch eingeführt.
  • Drücken Sie auf die Sprühvorrichtung, während Sie durch die Nase einatmen. Anschließend wird der Vorgang beim anderen Nasenloch wiederholt.
  • Wischen Sie die Sprühvorrichtung mit einem sauberen Tuch ab, bevor sie wieder mit der Schutzkappe verschlossen wird.
  • Da der Wirkstoff mit dem Sprühstoff fein verteilt wird, kann er nicht so leicht in den Rachen fließen.

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Tipps für weniger Stress


Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Stressreduktion.

Bei ständigem Stress sollte man sowohl die Lebens- als auch die Arbeitsbedingungen überdenken und versuchen diese zu verbessern. Darüber hinaus bieten sich verschiedene Möglichkeiten zur Stressreduktion an:
Damit sich unsere Psyche von einem anstrengenden Tag erholen kann, sind regelmäßige Entspannungspausen notwendig. Je nach Typ und Tagesverfassung helfen aktive oder passive Beschäftigungen zu neuer Kraft. In der Apotheke sind unterstützende Arzneipflanzen(-Präparate) und pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

Was hilft?

  • Magnesium ist ein Anti-Stress-Mineral, aber auch Aminosäuren wie L-Tyrosin helfen.
  • Rosenwurz und Passionsblumenkraut unterstützen bei Stress.
  • Belohnen Sie sich bei Stress nicht mit „süß, salzig und fett“ – dies ist kontraproduktiv. Besser: eine gesunde, Omega 3-reiche und kohlenhydratarme Ernährung.
  • Bewegen Sie sich: Vor allem moderate Bewegung entspannt – Auspowern bewirkt das Gegenteil.
  • Verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin.

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Pflege für graues Haar


Mit zunehmendem Alter verändern sich die Haare. Das wirkt sich auch auf die Pflegeroutine aus.

Graues Haar hat andere Bedürfnisse. Das spielt schon beim Haare waschen eine Rolle. Feine, empfindliche Haare brauchen milde Präparate, die dem Haar mehr Volumen verleihen. Hierfür eignen sich zum Beispiel keratinhaltige Produkte. Sie wirken dem körpereigenen Keratinverlust entgegen und stärken die Haarstruktur. Shampoos mit Malvenextrakt reinigen sanft, wirken reizmildernd und schützen damit das Haar. Für eine Extraportion Glanz lassen Sie am Ende der Wäsche einen Schwall kaltes Wasser über die Haare laufen.
Zeigt sich ein gelblicher Schimmer im Haar, kommen Silbershampoos zum Einsatz. Sie enthalten blaue und violette Farbpigmente und heben den Gelbstich auf. Diese Shampoos sind aber nicht für den täglichen Gebrauch geeignet. Bei zu häufiger Nutzung bekommt das Haar einen lila-blauen Farbton. Eine natürliche Alternative bieten Haarspülungen mit Salbei. Sie sollen bei regelmäßiger Anwendung ebenfalls gelblichen Verfärbungen vorbeugen.

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Heilpflanzen: Kamille


Kamille hilft gegen Entzündungen.

In erster Linie wirken Kamillenblüten entzündungshemmend und krampflösend. Da sie sehr mild wirken, eignen sie sich auch für Kinder.

  • Kamillenblüten helfen bei Gastritis und krampfartigen Schmerzen im Magen-Darm-Bereich.
  • Kamillenblüten eignen sich auch zur Behandlung akuter Entzündungen im Mund- und Rachenraum.
  • Inhalationen mit Kamillenblüten helfen darüber hinaus auch bei Stirn- und Nasennebenhöhlenentzündungen.
  • Sitzbäder sind bei entzündlichen Erkrankungen des Anal- und Genitalbereichs – wie Hämorrhoiden und bei Menstruationsbeschwerden – sinnvoll.
  • Da Kamillenblüten auch das Wachstum bestimmter Bakterien und Pilze hemmen, werden diese gemeinsam mit Eichenrindenbädern zur Wundheilung verwendet.

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Das hilft bei Völlegefühl


Wenn wir zu viel essen, kann sich das mit Verdauungsproblemen rächen.

Völlegefühl ist nach dem Essen nichts Ungewöhnliches – vor allem, wenn man schnell, fettig oder viel gegessen hat. Weitere mögliche Ursachen sind das Reizmagen-Syndrom, Gastritis oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Mit diesen Tipps kurbeln Sie die Verdauung an:

  • Essen Sie langsam und kauen Sie sorgfältig.
  • Verzichten Sie auf kohlensäurehaltige Getränke.
  • Machen Sie einen Verdauungsspaziergang. Das tut auch der Verdauung gut.
  • Versuchen Sie es mit einer Bauchmassage.
  • Trinken Sie einen Kräutertee, zum Beispiel mit Anis, Fenchel, Kümmel oder Pfefferminze. Diese Heilpflanzen haben entblähende und krampflösende Eigenschaften.
  • Der „Verdauungsschnaps“ ist ein Mythos. Alkohol erschwert die Verdauung. Also besser keinen trinken.
  • Falls Sie sehr oft unter Völlegefühl oder anderen Verdauungsbeschwerden leiden, sollten Sie das mit einem Arzt besprechen.

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Heilpflanzen: Holunder


Holunder wirkt fiebersenkend

Der Schwarze Holunder ist ein in ganz Europa beheimateter Strauch. Er trägt meist spätestens im Juni schirmartig angeordnete Trugdolden mit unzähligen weißen duftenden Blüten. Besonders häufig findet man Holunder in Auwäldern, an Wegrändern und Böschungen.

In der Kräuterkunde wird Holunder seit Jahrhunderten verwendet. Holunderblüten wirken vor allem in Form eines heißen Teeauszuges schweißtreibend und fiebersenkend. Sie wirken aber auch schleimlösend, reizmildernd und steigern die Immunabwehr. Hinzu kommen die ausgezeichnete Verträglichkeit und der angenehme Geschmack des Tees, der auch für Kinder geeignet ist.
Die schwarzen Holunderbeeren sind reich an antioxidativ wirksamen Stoffen und Vitaminen. Sie sind in Form von Fruchtsäften als Erkältungsmittel geeignet, und finden sich auch in zahlreichen Anti-Aging-Produkten wieder. Bei rohen Holunderbeeren sollte man beachten, dass diese Inhaltstoffe beinhalten, die in größeren Mengen gesundheitsschädlich sind. Deshalb sollten die Beeren unbedingt vor dem Verzehr aufgekocht und die Samen abfiltriert werden.

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Tipps gegen trockene Haut


Man kann die Haut sowohl innerlich als auch äußerlich pflegen.

Viele Menschen leiden im Herbst und Winter unter trockener Haut. Mit ein paar kleinen Umstellungen kann strapazierte Haut aber wieder geschmeidig werden. Hier einige unserer besten Tipps:

  • Die beste Vorbeugung gegen trockene Haut kommt von innen. Trinken Sie reichlich, am besten Wasser oder ungesüßten Kräutertee.
  • Wer eine geschmeidige Haut haben möchte, sollte grünes Gemüse auf den Speiseplan setzen. Ebenso empfehlenswert sind Karotten, Kürbisse und Mangos.
  • Essen Sie täglich eine Handvoll Nüsse. Diese enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die die Funktionen der Haut unterstützen.
  • Vor allem die Vitamine A, B3, C, E sowie Mineralstoffe und Spurenelemente sind für die Haut von Bedeutung.
  • Duschen Sie maximal einmal täglich und nicht zu lange. Das kann nämlich dem Gleichgewicht der Hautflora schaden.
  • Verwenden Sie milde, pH-neutrale Duschgele, um ein zusätzliches Austrocknen zu verhindern.

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Sanfte Hilfe bei Schlaflosigkeit


Heilpflanzen können bei Schlafproblemen hilfreich sein.

Schlafstörungen, denen keine körperliche, hormonelle oder psychiatrische Ursache zugrunde liegt, sind mit phytotherapeutischen – also pflanzlichen – Mitteln gut behandelbar. Man sollte jedoch wissen, dass Heilpflanzen(-präparate) für gewöhnlich erst nach zwei bis vier Wochen konsequenter Einnahme in ausreichend hoher Dosierung gut wirksam sind. Dafür haben die pflanzlichen Helfer aber auch ihre Vorteile: Es kommt zu keiner Beeinflussung des natürlichen Schlafprofils und zu keinem Hangover-Effekt.

Mit Heilpflanzen wie Baldrian, Hopfen, Lavendel, Melisse, Passionsblumenkraut sowie Rosenwurz kann der Körper gezielt unterstützt werden. Bei der Auswahl der richtigen Heilpflanze sollten die ursächlichen Faktoren für die Schlaflosigkeit beachtet werden.

Zum Beispiel eignet sich Melisse bei allgemeiner Überreizung durch Stress, Hopfen hilft bei Einschlafstörungen und Baldrian wirkt schlafvertiefend. Eine Kombination verschiedener Heilpflanzen ist aber trotzdem sinnvoll, um das richtige Wirkspektrum abzudecken. In der Apotheke gibt es bereits fertige Mischungen, am besten lassen Sie sich vor Ort beraten.

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Heilpflanzen: Knoblauch


Schützt die Blutgefäße

Dem Knoblauch werden bereits seit der Antike heilende Eigenschaften zugeschrieben. Klinische Untersuchungen bestätigen, dass Knoblauch in einer ausreichend hohen Dosierung Blutfette wie Cholesterin reduziert sowie den Blutdruck leicht senkt. Zusätzlich verbessert sich die Fließeigenschaft des Blutes. In Studien konnte gezeigt werden, dass die mehrmonatige Einnahme von Knoblauch das Risiko von Arteriosklerose reduzieren kann. Deshalb wird Knoblauch als unterstützende Maßnahme bei erhöhten Blutfettwerten und zur Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen empfohlen.

Für eine optimale Wirkung sollten täglich 2,7 g frischer Knoblauch (3 Knoblauchzehen) oder 600 bis 900 mg Knoblauchpulver eingenommen werden. Hier wird zu standardisierten Präparaten mit einem gleichbleibenden Wirkstoffgehalt aus der Apotheke geraten.

Vorsicht: Die Einnahme von größeren Mengen (mehr als 4 g frischer Knoblauch) kann zu Verdauungsbeschwerden führen. Auch bei der Einnahme blutverdünnender Medikamente sollte man aufpassen – Knoblauch kann nämlich die Blutungszeit etwas verlängern.

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