Was macht einen guten Baby-Schnuller aus?

Ein Schnuller wirkt auf das Baby beruhigend und kann als praktische Einschlafhilfe dienen.

Nuckeln und Saugen gehört zum Leben von Babys dazu. Ob ein Schnuller notwendig ist, entscheiden die Eltern. Wichtig ist, dass der Schnuller in Form und Größe für den Mund des Kindes geeignet ist. Ein guter Schnuller verfügt über einen Ring, mit dem er am Jäckchen festgebunden werden kann, damit er nicht auf den Boden fällt.

Häufig stellt sich die Frage, ob man einen Schnuller aus Latex oder aus Silikon verwenden soll. Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile: Latex ist zum Beispiel reiß- und zugfester als Silikon. Es ist außerdem ein Naturmaterial und fühlt sich angenehm weich an. Latex wird aber schneller porös und muss alle vier bis sechs Wochen ausgetauscht werden.

Silikon-Schnuller werden aus Kunststoff hergestellt und halten einiges aus. Dafür sind sie aber weniger elastisch als Latex. Bei einem Riss besteht die Gefahr, dass ein Stück abbricht und verschluckt wird. Es gibt sie nur in den kleinen Größen. Wenn Babys ihren ersten Zahn haben, sind Latex-Schnuller die bessere Wahl.

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Gelenksschmerzen mit Heilpflanzen lindern

Bei leichten Gelenks- oder Rückenschmerzen sind Heilpflanzen eine gute Option.

Aus dem Hauptinhaltsstoff der Weidenrinde, dem Salicin, wurde einst die Acetylsalicylsäure entwickelt – bekannt als Aspirin. Die schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung der Rinde hilft bei rheumatischen Beschwerden, Arthrose und Rückenschmerzen. In Apotheken ist Weidenrinde in getrockneter Form und als standardisiertes Fertigarzneimittel erhältlich.

Die getrocknete Wurzel der Teufelskralle wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Teufelskrallenextrakt wirkt gut bei Knie- und Hüftarthrose, bei Rückenschmerzen, bei leichten Nacken- und Muskelschmerzen, Morgensteifigkeit und rheumatischen Beschwerden. Die Beweglichkeit wird besser und der Schmerz weniger.

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Häufige Beschwerden in der Schwangerschaft

Übelkeit, Schlafprobleme und Wassereinlagerungen kommen sehr häufig vor.

Während ein Kind im Bauch heranwächst, stellt sich der Körper der werdenden Mutter in rasantem Tempo auf das Wachstum des Kindes um. Damit gehen häufig auch einige Beschwerden einher.

In der frühen Schwangerschaft ist Übelkeit ein häufiges Problem. Meist wird es nach der 14. Schwangerschaftswoche besser. Falls Sie sich dabei auch übergeben müssen, sollten Sie auf ausreichende Flüssigkeitsversorgung achten und in vielen kleinen Portionen essen. In der Selbstmedikation können Präparate mit Ingwer und Vitamin B6 eingesetzt werden.

Wird der Bauch größer, wird es für viele schwierig, eine angenehme Schlafposition zu finden. Mit einem Seitenschläferkissen können sich Schwangere das Liegen in Seitenlage bequemer machen. Übrigens wird empfohlen, auf der linken Seite zu schlafen. Denn Blut und Nährstoffe fließen so optimal in die Plazenta.

Es ist normal, dass der Körper in der Schwangerschaft Wasser einlagert. Das hängt mit dem erhöhten Blutbedarf in der Schwangerschaft zusammen. Trinken Sie viel Wasser, denn paradoxerweise führt das dazu, dass weniger Wasser im Körper aufgestaut wird. Und legen Sie häufig die Füße hoch.

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Was hilft bei einem Tennisarm?

Schmerzen im Ellbogen und Unterarm

Ein Tennisarm oder Tennisellbogen wird durch sich wiederholende Bewegungen, die eine Kraftanstrengung von der Unterarm-Muskulatur fordern, hervorgerufen. Grund ist eine Überlastung der Sehnen. Betroffene haben Schmerzen beim Belasten und Dehnen des Ellbogens und des Unterarms. Häufigste Ursachen sind sportliche Überbelastung (z. B. beim Tennis oder Geige spielen) und monotone Bewegungsabläufe im Alltag (z. B. Bügeln oder Hämmern).

Unsere besten Tipps:

  • Betroffene sollten sich eine Pause von der auslösenden Tätigkeit gönnen. Geduld ist gefragt.
  • Bei akuten Schmerzen helfen Kälteanwendungen (z. B. kühlende Kompressen auflegen)
  • Physiotherapie, Akupunktur und „Taping“ des Ellbogens können helfen.
  • Ist der Tennisarm chronisch, werden Wärmeanwendungen als angenehm empfunden.

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Heilpflanze: Enzian

Eignet sich bei Verdauungsproblemen

Die Bitterstoffe des gelben Enzians regen die Verdauung an und es werden Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Blähungen und krampfartige Schmerzen gebessert.

Bitterstoffe sind in vielen Heilpflanzen enthalten, doch jene im Enzian stechen besonders hervor. Ein spezieller Naturstoff in der Wurzel, das sogenannte Amarogentin, ist derart bitter, dass man mit einem Gramm dieser Substanz 58.000 Liter Wasser bitter schmecken lassen kann. Dementsprechend nennt man Enzian im Alpenraum auch die „Bitterwurz“.

Enzian kann in Form eines Teeauszugs oder als Tinktur verwendet werden. Für die Zubereitung eines Tees wird bis zu dreimal täglich 1 Gramm der Wurzel mit 150 ml kochendem Wasser übergossen und 5 Minuten ziehen gelassen.

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Gastritis: Symptome erkennen

Eine Magenschleimhautentzündung kann jahrelang unentdeckt bleiben.

Bei Gastritis handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Magenschleimhaut. Mögliche Symptome sind brennende, krampfartige oder brennende Schmerzen im Oberbauch oder hinter dem Brustbrein, die bis in den Rücken ausstrahlen können. Brennendes Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit und Durchfall können auftreten. Häufig werden die Beschwerden nach dem Essen kurzfristig besser, um dann stark zurückzukehren. Damit sich keine chronische Gastritis entwickelt, ist es wichtig, die Ursache zu finden.

Zur Vorbeugung sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten und das Immunsystem stärken. Um den Magen zu beruhigen, eignen sich Fenchel-, Pfefferminz- und Kamillentee. Im Idealfall ist der Magen eines Gastritikers nie ganz leer. Nehmen Sie deshalb über den Tag verteilt mehrere Mahlzeiten zu sich.

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Vitamin-B-Mangel erkennen

Es gibt viele mögliche Ursachen für einen Mangel an Vitamin B.

Die Gruppe der B-Vitamine umfasst acht Vitalstoffe, nämlich die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12. Sie sind besonders in Vollkorn- und Milchprodukten sowie Leber enthalten und beeinflussen unseren Verdauungsapparat, Muskeln, Augen, Haut und Haare positiv. Sie sind außerdem für unsere Gehirnleistung und psychische Balance wichtig.

Ein Mangel kann mit Erkrankungen wie Magen-Darm-Leiden oder Autoimmunerkrankungen in Verbindung stehen. Aber auch Schwangere, Ältere, Sportler oder Alkoholkranke können betroffen sein. Auch eine einseitige Ernährung kann zum Vitamin-B-Mangel führen.

Ein Mangel kann sich anhand einer ganzen Reihe an Symptomen bemerkbar machen. Typisch sind unter anderem Haarausfall, brüchiges oder dünnes Haar, Hautausschläge, Wundheilungsstörungen, neurologische Störungen wie Lähmungen oder eine vorübergehende Sehstörung. Einen Verdacht sollte man beim Arzt abklären lassen und gegebenenfalls ein entsprechendes Kombinationspräparat aus der Apotheke besorgen.

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Kürbissamen für die Prostata

Auch bei einer Reizblase empfehlenswert.

Kürbissamen können zwar nicht die Größe der Prostata reduzieren, aber dafür die damit einhergehenden Beschwerden wie vermehrten Harndrang, schmerzhaftes Wasserlassen oder das Gefühl einer unvollständigen Entleerung der Blase verbessern. Sie können auch bei einer Reizblase helfen.

Zu Heilzwecken werden vor allem die dunkelgrünen, reifen Samen einer Spezialfrucht des Gartenkürbisses verwendet. Empfohlen werden täglich 10 g (1 gehäufter Esslöffel) gemahlene oder zerkaute Kürbissamen über einen Zeitraum von sechs Monaten. In der Apotheke sind Präparate mit einem gleichbleibenden Wirkstoff erhältlich, was die Einnahme erleichtert.

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Gicht in den Griff kriegen

Was man selbst tun kann, wenn sich ein Gichtanfall anbahnt.

Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die von einem Zuviel an Harnsäure hervorgerufen wird. Es kommt zu geschwollenen und entzündeten Gelenken, wobei besonders häufig das Großzehengrundgelenk betroffen ist.

Ein Gichtanfall macht sich mit Schmerzen, Rötungen, Schwellungen und Überwärmung bemerkbar. Außerdem ist das Gelenk empfindlich auf Berührungen. Bei einer Nicht-Behandlung kann es zu chronischen Schmerzen kommen.

Die Therapie setzt sich aus einer entzündungshemmenden Schmerztherapie, Lebensstilmaßnahmen und eventuell harnsäurehemmenden Medikamenten zusammen.

Was kann man selbst tun? Lagern Sie das betroffene Gelenk hoch und schonen Sie es. Außerdem sollten Sie viel trinken, denn mit der Flüssigkeit kann die kristallisierte Harnsäure aufgelöst werden. Betroffene sollten sich außerdem regelmäßig bewegen und auf ihre Ernährung achten.

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