Antikörper-Bestimmung

Ab sofort bieten wir auch die Bestimmung des Corona-Antikörpertiters¹ und des Vitamin D3-Spiegels² an. Gemessen wird mithilfe des modernen Immunfluoreszenz-Analysegeräts Getein1100; für die Messung genügen ein paar Blutstropfen, und das Ergebnis liegt nach 15 Minuten vor.


¹ SARS-CoV2 neutralisierende Antikörper
² 25(OH)-Vitamin D3; Calcidiol

Erholung nach dem Sport


Warum unser Körper Zeit für Regeneration braucht

Sport und Erholung gehen Hand in Hand. Nach der körperlichen Belastung braucht der Körper Erholungsphasen, um sich zu regenerieren. Überanstrengen wir unseren Körper und gönnen ihm nicht genügend Ruhe, kann sich das nicht nur auf die körperliche Leistungsfähigkeit auswirken. Es kann auch zu einer schlechten Immunfunktion, neurologischen Veränderungen, hormonellen Störungen oder gar zu einer Depression führen.

Damit ist nicht gemeint, dass man bloß herumsitzen soll. Vielmehr stehen eine gute Ernährung, ausreichend Schlaf, aktives Mobilisieren und sogar andere Erholungstechniken wie Saunieren oder Kontrastduschen im Vordergrund. Der Körper profitiert auch von aktiver Erholung wie zum Beispiel von entspanntem Schwimmen, Radfahren oder Laufen. Dazu zählt auch, dass man einen anstrengenden Lauf mit lockerem Auslaufen beendet.

Die Art und Dauer der benötigten Erholung hängt nicht nur davon ab, wie hart oder wie lange wir trainiert haben. Sie hängt auch von externen Faktoren wie der Ernährung, Stress, Gesundheit und vielem mehr ab. Unterschiedliche Bedingungen – sowohl geistige als auch körperliche – erfordern unterschiedliche Methoden der Genesung, um gesund zu bleiben.

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Heilpflanze: Bärentraube


Kann bei wiederkehrenden Blasenentzündungen helfen.

Die Bärentraube ist schon lange Teil der europäischen und alpinen Volksmedizin. Man verwendet die getrockneten Blätter der Bärentraube vor allem bei Harnwegsinfekten und Entzündungen der ableitenden Harnwege.

Bärentraubenblätter ersetzen keine antibiotische Therapie, wirken aber bei leichten Infektionen desinfizierend und können auch bei wiederkehrenden Blasenentzündungen eine sinnvolle Therapieoption sein. Studien zeigten zudem, dass Bärentraubenblättertee die Wirkung von Antibiotika verstärkt.

Für eine optimale Wirkung wird bis zu viermal täglich eine Tasse Tee mit jeweils 2,5 bis 3 g der getrockneten Blätter zubereitet und getrunken. Zusätzlich wird empfohlen viel Flüssigkeit zu trinken, um die desinfizierende Wirkung der Blätter mit einer Durchspülung der Harnwege zu unterstützen.

Vorsicht: Schwangere, Stillende und Kinder unter zwölf Jahren dürfen Bärentraubenblätter nicht verwenden.

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Sommerteint verlängern


Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks lässt sich die Sommerbräune verlängern.

Damit der frische Sommerteint möglichst lange anhält, ist es wichtig, sich möglichst schonend zu sonnen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Im Schatten bräunt man zwar langsamer, dafür aber nachhaltiger und gleichmäßiger.

Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor sorgen ebenfalls für sanftere Bräune, die länger hält, weil die Haut weniger austrocknet und Entzündungen vorgebeugt werden. Es gibt auch eigene Sonnenschutzmittel, die Bräunungsverstärker bzw. –beschleuniger enthalten. Häufig sind das Extrakte von grünen Walnüssen, die mit der Hornschicht der Haut reagieren.

Gebräunte Haut profitiert von einer umfassenden After-Sun-Pflege: Beim Duschen werden die Reste von Sonnenschutzmitteln, Chlor, etc. entfernt. Spezielle After-Sun-Duschgele spenden zusätzlich Feuchtigkeit, welche gebräunte Haut besonders braucht. Nach der Dusche führt eine After-Sun-Lotion oder ein After-Sun-Gel der Haut Fett und Feuchtigkeit zu.

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Tschüss Muskelkater!


Mit diesen Tipps werden Sie den Muskelkater schnell wieder los.

Ein Muskelkater klingt normalerweise nach wenigen Tagen von selbst ab. Die Schmerzen kann man zum Glück lindern. Bis sich die überstrapazierten Muskelfasern erholt haben, ist allerdings Schonung angesagt.

Stattdessen ist alles erlaubt, was dem Körper bei der Wiederherstellung hilft. Also: besser nur spazieren gehen, statt weiter zu trainieren. Die Symptome lindern Wärmebehandlungen wie zum Beispiel warme Bäder, Wärmepflaster und Infrarotbestrahlung. Eine Behandlung mit Schmerzmitteln ist bei einem klassischen Muskelkater nicht notwendig.

Dehnen stellt übrigens weder einen Schutz vor Muskelkater dar, noch hilft es bei der Regeneration, weil dadurch weiter an den bereits in Mitleidenschaft gezogenen Strukturen gezerrt wird. Auch eine klassische Massage ist in einem solchen Zustand eher kontraproduktiv: Sie dehnt das Gewebe ebenfalls, wodurch die Fasern abermals strapaziert werden.

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Heilpflanze Hamamelis


Beruhigt und hilft bei Hautentzündungen, Hämorrhoiden und Krampfadern

Hamamelis ist auch unter dem Namen „Zaubernuss“ bekannt. Dieser geht auf den englischen Namen „witch hazel“ („Hexenhasel“) zurück. Englische Siedler gaben der Pflanze diesen Namen, da sie einerseits der Haselnuss ähnelt, andererseits als Wünschelrute zur Wassersuche benutzt wurde.

Für die Anwendung von Hamamelis eignen sich die getrockneten Blätter sowie die getrocknete Rinde. Beide Pflanzenteile werden in ähnlicher Weise verwendet. Vor allem die enthaltenen Gerbstoffe reagieren oberflächlich mit den Hautproteinen, machen die Haut dadurch unempfindlicher für Reizungen und beruhigen vorhandene Irritationen. Dementsprechend wird Hamamelis äußerlich als Abkochung, Tinktur oder Destillat bei kleinflächigen Entzündungen der Haut, Hämorrhoiden, Krampfadern oder einfach als Rasierwasser angewendet.

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Schweiß lass nach


Salbei hilft gegen übermäßiges Schwitzen

Schweiß hat eine wichtige Funktion: Er kühlt den Körper. Schwitzt man jedoch übermäßig viel und dazu ohne Grund, spricht man von einer Hyperhidrose. Stress, bestimmte Erkrankungen, Übergewicht sowie die Wechseljahre können zur übermäßigen Schweißbildung führen. Betroffene schwitzen anfallsartig an bestimmten Stellen, seltener auch am ganzen Körper. Es gibt jedoch keine nächtlichen Beschwerden. Eine ärztliche Abklärung ist zu empfehlen.

Wer unter häufigen, nächtlichen Schweißausbrüchen leidet, sollte ebenfalls einen Arzt aufsuchen, vor allem, wenn weitere Beschwerden wie Fieber, Schmerzen oder Gewichtsverlust dazukommen. Vielfach sind hormonelle Schwankungen verantwortlich. Manche Medikamente können sich auch als Verursacher entpuppen.

Übermäßiges Schwitzen kann man auf schonende Weise mit Salbei-Produkten aus der Apotheke reduzieren. Homöopathie kann ebenfalls helfen. Sambucus nigra (Schwarzer Holunder) wird eingesetzt, wenn man nachts und nach dem Aufwachen stark schwitzt. Wenn das Schwitzen hormonelle Ursachen hat, etwa in den Wechseljahren oder während der Menstruation, ist Aristolochia (Osterluzei) das Mittel der Wahl.

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Wilde Karde

Unser Kräuter- und Staudengarten vor der Apotheke hat Zuwachs bekommen. Eine Wilde Karde (Dipsacus sylvestris) hat sich von selbst ausgesät und ist zu einem Prachtexemplar herangewachsen.

Jetzt steht sie in voller Blüte und zeigt uns in ihrer Signatur, wofür sie in der Volksmedizin verwendet wird.

Die Blüte teilt sich in einen Ring, der gleichzeitig nach oben und unten wandert – genau wie die Wanderröte (Erythema migrans), die häufig bei einer Borrelioseinfektion auftritt.

Schauen sie sich diese schöne Pflanze doch an. Es lohnt sich!

Richtig aufwärmen vor dem Sport

Seilspringen eignet sich hervorragend zum Aufwärmen vor dem Sport.

Mit einem Warm-up vor dem eigentlichen Sport kann man die Verletzungsgefahr verringern. Unter anderem wird die Reaktionsgeschwindigkeit gesteigert, das Herz-Kreislauf-System unterstützt, die Konzentrationsfähigkeit gesteigert und die Muskulatur besser durchblutet.

Menschen mit Gelenkbeschwerden profitieren vom Aufwärmen zusätzlich, weil die Gelenke vermehrt Gelenkflüssigkeit produzieren, die Gelenksknorpel an Umfang zulegen und Belastungen besser standhalten.

Einfache Aufwärm-Übungen sind zum Beispiel Hampelmänner, Seilspringen oder fünf bis zehn Minuten zur Lieblingsmusik tanzen. Sie sollten schon ein wenig außer Atem kommen und das Gefühl haben, dass Sie ins Schwitzen kommen. Zwischen der Aufwärmphase und der Trainingseinheit sollten maximal fünf Minuten liegen, da sich die gesteigerte Muskeldurchblutung nach wenigen Minuten bereits wieder reduziert.

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