Heilpflanzen: Gänsefingerkraut

Hilft bei Krämpfen während der Regelblutung und bei leichten Durchfällen mit Bauchkrämpfen.

Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) hat seinen Namen daher, dass die Heilpflanze früher häufig auf Gänseweiden vorkam und Gänse diese Pflanze gerne fressen. In der Heimischen Volksmedizin kennt man es aber auch als „Krampfkraut“. In der Kräuterkunde wird es nämlich bei krampfartigen Unterleibsschmerzen während der Regelblutung verwendet sowie bei Koliken im Verdauungstrakt.

Für die Zubereitung eines Tees nimmt man ca. 2 g des getrockneten Krautes pro Tasse Tee. Man kann hiervon zwei- bis dreimal täglich eine Tasse trinken. Anzumerken ist, dass man in der österreichischen Volksmedizin auch immer wieder den Ratschlag vernimmt, dass Gänsefingerkraut vor allem als Milchauszug krampflösend ist.

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Sonne in Maßen genießen


Zu viel Sonne schadet uns. Tipps, um einen Sonnenbrand zu vermeiden:

Übermäßige UV-Strahlung führt zur Bildung von Falten und Altersflecken. Außerdem erhöht jeder Sonnenbrand unser Hautkrebsrisiko. Grund genug, sich mit dem Thema Sonnenschutz zu befassen.

Mit ein paar einfachen Tipps können Sie die Sonne aber ohne Reue genießen:

Gewöhnen Sie Ihre Haut zunächst durch kurze Aufenthalte im Freien langsam an die Sonne. Bei längeren Ausflügen im Freien sollte man immer Sonnenschutz dabeihaben. Besonders häufig wird die Kraft der Sonne bei der Gartenarbeit unterschätzt. Eine Kopfbedeckung und Sonnenbrille bieten zusätzlichen Schutz.

Wussten Sie, dass manche Medikamente die Haut sonnenempfindlicher machen – z. B. gewisse Antibiotika oder Herzmedikamente. Und auch pflanzliche Arzneistoffe aus Baldrian oder Johanniskraut können in Verbindung mit der Sonne Hautreaktionen hervorrufen.

Cremen Sie sich bereits vor dem Sonnenbad ein und erneuern Sie den Sonnenschutz regelmäßig. Da die UV-Strahlung während der Mittagszeit (11 – 15 Uhr) am höchsten ist, sollte man die Sonne zu dieser Zeit besser meiden.

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Das muss in die Rucksack-Apotheke


Egal ob Tages-Ausflug oder Wander-Wochenende, eine gute Ausstattung ist wichtig.

Im Rucksack sollte immer ein wenig Platz für eine Notfall-Apotheke reserviert sein. Ein kleines Erste-Hilfe-Set bildet die Grundausstattung, um kleine Wunden und Verletzungen zu versorgen. Hinzu kommt Desinfektionsmittel, eine Wund- und Heilsalbe sowie ein Dreieckstuch, das auch als Sonnenschutz dienen kann. Je nach Witterung sollte auch ein Sonnen- und Insektenschutz eingepackt werden.

Damit das Outdoor-Vergnügen nicht durch eine schmerzhafte Blase am Fuß gestört wird, packt man am besten noch Blasenpflaster ein und pflegt die Füße mit einer Creme mit Harnstoff oder Hirschtalg. Damit erst gar keine Blase entsteht, sollten die Socken und Schuhe genau passen.

Vergessen Sie nicht, ausreichend Flüssigkeit mitzunehmen. Wasser oder verdünnter Apfelsaft sind unterwegs gute Durstlöscher. Für einen kurzen Energieschub sind untertags Magnesium-Direktsticks empfehlenswert. Man kann sie ohne Wasser einnehmen.

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Heilpflanzen: Beinwell


Fördert die Wundheilung und lindert Rückenschmerzen

Die Anwendung von Beinwell ist vor allem bei typischen Sportverletzungen wie Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen gut belegt und wissenschaftlich untermauert. Sowohl Schmerzen als auch Schwellungen und Blutergüsse werden durch Beinwell gebessert.

In den letzten Jahren wurden darüber hinaus vermehrt Studien durchgeführt, die eine schmerzstillende Wirkung von Beinwell beispielsweise bei Rückenschmerzen belegen.

Man trägt Beinwell nur äußerlich in Form von Salben oder Umschlägen auf. Die Anwendung soll nur auf intakter Haut stattfinden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf Beinwell verzichtet werden.

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Fructose: Unverträglichkeit oder Intoleranz?


Nicht jeder verträgt Fruchtzucker.

Fructose steht für Fruchtzucker – eine Art von Zucker, die auf natürliche Weise in Obst und Süßungsmitteln wie Marmelade, Ahornsirup und Honig vorkommt. Aber auch in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln verbirgt sich Fruchtzucker.

Bei einer Fructose-Unverträglichkeit handelt es sich um eine Stoffwechselstörung. Der Körper kann nur eine begrenzte Menge Fructose im Darm aufnehmen. Isst man davon zu viel auf einmal, stellen sich Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung ein. Die „erträgliche“ Menge ist bei jedem Menschen anders.

Es gibt auch eine erbliche Fructoseintoleranz. Diese ist angeboren und besteht lebenslang. Sie kann durch einen einfachen Bluttest nachgewiesen werden. Betroffene müssen Fruchtzucker ein Leben lang streng meiden. Denn ihr Körper kann keinen Fruchtzucker abbauen. Diese Form kommt aber nur selten vor.

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Was macht einen guten Baby-Schnuller aus?

Ein Schnuller wirkt auf das Baby beruhigend und kann als praktische Einschlafhilfe dienen.

Nuckeln und Saugen gehört zum Leben von Babys dazu. Ob ein Schnuller notwendig ist, entscheiden die Eltern. Wichtig ist, dass der Schnuller in Form und Größe für den Mund des Kindes geeignet ist. Ein guter Schnuller verfügt über einen Ring, mit dem er am Jäckchen festgebunden werden kann, damit er nicht auf den Boden fällt.

Häufig stellt sich die Frage, ob man einen Schnuller aus Latex oder aus Silikon verwenden soll. Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile: Latex ist zum Beispiel reiß- und zugfester als Silikon. Es ist außerdem ein Naturmaterial und fühlt sich angenehm weich an. Latex wird aber schneller porös und muss alle vier bis sechs Wochen ausgetauscht werden.

Silikon-Schnuller werden aus Kunststoff hergestellt und halten einiges aus. Dafür sind sie aber weniger elastisch als Latex. Bei einem Riss besteht die Gefahr, dass ein Stück abbricht und verschluckt wird. Es gibt sie nur in den kleinen Größen. Wenn Babys ihren ersten Zahn haben, sind Latex-Schnuller die bessere Wahl.

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Gelenksschmerzen mit Heilpflanzen lindern

Bei leichten Gelenks- oder Rückenschmerzen sind Heilpflanzen eine gute Option.

Aus dem Hauptinhaltsstoff der Weidenrinde, dem Salicin, wurde einst die Acetylsalicylsäure entwickelt – bekannt als Aspirin. Die schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung der Rinde hilft bei rheumatischen Beschwerden, Arthrose und Rückenschmerzen. In Apotheken ist Weidenrinde in getrockneter Form und als standardisiertes Fertigarzneimittel erhältlich.

Die getrocknete Wurzel der Teufelskralle wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Teufelskrallenextrakt wirkt gut bei Knie- und Hüftarthrose, bei Rückenschmerzen, bei leichten Nacken- und Muskelschmerzen, Morgensteifigkeit und rheumatischen Beschwerden. Die Beweglichkeit wird besser und der Schmerz weniger.

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Häufige Beschwerden in der Schwangerschaft

Übelkeit, Schlafprobleme und Wassereinlagerungen kommen sehr häufig vor.

Während ein Kind im Bauch heranwächst, stellt sich der Körper der werdenden Mutter in rasantem Tempo auf das Wachstum des Kindes um. Damit gehen häufig auch einige Beschwerden einher.

In der frühen Schwangerschaft ist Übelkeit ein häufiges Problem. Meist wird es nach der 14. Schwangerschaftswoche besser. Falls Sie sich dabei auch übergeben müssen, sollten Sie auf ausreichende Flüssigkeitsversorgung achten und in vielen kleinen Portionen essen. In der Selbstmedikation können Präparate mit Ingwer und Vitamin B6 eingesetzt werden.

Wird der Bauch größer, wird es für viele schwierig, eine angenehme Schlafposition zu finden. Mit einem Seitenschläferkissen können sich Schwangere das Liegen in Seitenlage bequemer machen. Übrigens wird empfohlen, auf der linken Seite zu schlafen. Denn Blut und Nährstoffe fließen so optimal in die Plazenta.

Es ist normal, dass der Körper in der Schwangerschaft Wasser einlagert. Das hängt mit dem erhöhten Blutbedarf in der Schwangerschaft zusammen. Trinken Sie viel Wasser, denn paradoxerweise führt das dazu, dass weniger Wasser im Körper aufgestaut wird. Und legen Sie häufig die Füße hoch.

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Was hilft bei einem Tennisarm?

Schmerzen im Ellbogen und Unterarm

Ein Tennisarm oder Tennisellbogen wird durch sich wiederholende Bewegungen, die eine Kraftanstrengung von der Unterarm-Muskulatur fordern, hervorgerufen. Grund ist eine Überlastung der Sehnen. Betroffene haben Schmerzen beim Belasten und Dehnen des Ellbogens und des Unterarms. Häufigste Ursachen sind sportliche Überbelastung (z. B. beim Tennis oder Geige spielen) und monotone Bewegungsabläufe im Alltag (z. B. Bügeln oder Hämmern).

Unsere besten Tipps:

  • Betroffene sollten sich eine Pause von der auslösenden Tätigkeit gönnen. Geduld ist gefragt.
  • Bei akuten Schmerzen helfen Kälteanwendungen (z. B. kühlende Kompressen auflegen)
  • Physiotherapie, Akupunktur und „Taping“ des Ellbogens können helfen.
  • Ist der Tennisarm chronisch, werden Wärmeanwendungen als angenehm empfunden.

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